Die Geierlay Brücke – die fotogene Hängebrücke

Ich hatte schon ein paar Bilder von der Geierlay Brücke gesehen und war direkt fasziniert. Irgendwann habe ich dann mal nachgeforscht, wo die größte Hämgebrücke Deutschlands denn zu finden ist. Um so glücklicher war ich, als ich las, das sie in Mörsdorf zu finden ist. Mörsdorf – sagte mir jetzt nix – also machte ich mal schnell Google Maps auf und da kam die Überraschung. In der Nähe der Mosel – kaum 1,5 Stunden Fahrt von Leichlingen entfernt. Also nah genug für einen Spontanausflug. Ich habe auch weiter gelesen: Ein Besuch für einen Fotografen, der nicht einfach nur Menschenmassen auf engem Raum ablichten will, lohnt sich nur am Morgen. Passte ja perfekt – da ich gern das morgendliche Licht nutzen wollte.

Und dann war da der Nebel…

Wir haben es dann auch wirklich um 4 Uhr aus dem Bett geschafft, kurz einen Kaffee getrunken und sind mit gepackten Kamerataschen in das Dörfchen Mörsdorf aufgebrochen. Unterwegs war schon klar: Zum Sonnenaufgang um 06:30 schaffen wir es nicht pünktlich. Macht nix – bis die Sonne in der richtigen Position ist, dauert es ja auch noch ein wenig. Mit der aufgehenden Sonne kam auch der Nebel in den leichten Höhenlagen. Perfekt… Wald mit Nebel besser hätte es ja gar nicht kommen können.

Kamera Settings

  • Kamera: Fuji XT-2
  • Objektiv: Fuji 16-55mm f 2.8
  • ISO: 200
  • Belde: 2.0 – 5.0
  • Verschlusszeit: bis zu 1/4000

Weitere Reisebilder, Portraits und freie Arbeiten gibts von mir bei Flickr

Allgemeines

Auch hier habe ich wieder die Fuji XT-2 mit gehabt. Dieses mal habe ich allerdings das Fuji 16-55 f2.8 genutzt. Meine Freundin hatte ihre Fuji XT-1 mit um die Geierlay Brücke zu fotografieren. Beide Kameras sind hier eine gute Wahl – wobei beide eine ganz eigene Handschrift haben, wie ich finde. Beide Kameras kommen prima mit gegenlicht Situationen klar. Beide Kameras nutze ich auch gern im Studio – wobei ich mit der Fuji XT-1 auch sehr gern oder sogar mehr dokumentarisch fotografiere.

Allgemeines

Meistens passe die den Bildlook ein wenig in Lightroom an. In diesem Fall allerdings habe ich die Raws erst in Lightroom ins DNG Format konvertiert um sie dann in Capture One zu bearbeiten. Ich mag Capture One sehr – und habe das subjektive gefühl, mit C1 feiner arbeiten zu können.

Infos

Als wir ereicht haben, konnte man bereits erahnen, welche Besucherströme hier tagtäglich erwartet werdne. Das kleine, verschlafene Dorf hat ein eigenes Besucherzentrum. Zahlreiche Würstchenbuden säumen die verschiedenen Wege zur Hängebrücke. Es gibt zahlreiche Parkplätze, welche die Besucher aus dem Dorf führen sollen um die Parkplatzsituation nicht zum Verkehrskollaps werden zu lassen. Wir haben uns für den Parkplatz an einem Feld am Dorfrand entschieden (oberer Google Maps Pfeil). Von dort aus kann man bequem durch das Dort zur Brücke gehen (unterer Google Maps Pfeil). Wer es etwas gemütlich mag, der folgt an der Kreuzung „Klosterstraße“ ecke „Auf der Lex“ dem Weg rechts zum „Wanderweg zur Geilerlay Brücke“.

Der andere Weg ist asphaltiert – der Wanderweg führt über ein klein wenig Steig durch den Wald. Mit Sonnenschein sehr angenehm.

Fazit

Um schöne Bilder zu bekommen empfehle ich die frühen Morgenstunden. Die Parkplätze sind nicht überfüllt und mit ein wenig Glück ist mal allein an der Brücke. Dies lohnt sich in jedem Fall um tolle Fotos machen zu können. Ebenso ist das Licht am Morgen und am Abend wesentlich spannender als bei einer im Zenit stehenden Sonne.

Fazit

Um sich die Brücke mal in „Action“ anschauen zu können, gibt es eine Webcam. Auf der Seite lassen sich die letzten 24 Stunden im Zeitraffer beobachten: http://de.webcams.travel/webcam/fullscreen/1452510175

Weitere Informationen zum Wandern und zur Brücke erfährt man auf der Webseite Geilerlay: http://www.geierlay.de/

Weiter gehts nach Cochem an die Mosel

Da wir schon mal in der Nähe waren, sind wir dann auch gleich noch in das schöne Städtchen Cochem an die Mosel gefahren. Dort steht die wunderschöne Reichsburg, auf die man vom nahegelegenen Berg einen wunderschönen Blick hat. Ein Aufstieg lohnt sich. Wer fußfaul oder schlecht zu Fuß ist, kann auch mit der Seilbahn den Berg hinauf fahren (, ). Oben angekommen ist ein kleiner Steig zu finden, von dem aus man einen wirklich tollen Ausblüc über das Moseltal und Cochen hat.

daniel

daniel

Daniel Szameikat ist Fotograf und Webdesigner aus Leichlingen, Rheinland zwischen Köln und Leverkusen. Das Fotografieren ist meine Passion. Ich fotografiere Portraits, Events, Editorials und inszenierte Fotos (Staged Photography). Ich arbeite ausschließlich mit Fuji Kameras. Natürlich kannst Du mich als Fotograf buchen - wenn Dir meine Arbeiten gefallen. Informiere dich gern auf daniel-szameikat.de
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